Meine Frau hegt seit langem den Wunsch nach einem Backhaus, als Schmuck für den Garten aber auch um dort leckeres Brot, Pizzen und Fleichgerichte zuzubereiten.
Die Vorlage, wie soetwas im Idealfall aussehen kann, hat Sie auf der Titelseite des landwirtschaftlichen Wochenblattes gefunden:

Im November 2010 haben wir nach längerer Planungsphase mit dem Bau begonnen.
| Für das Fundament haben ich den Boden etwa 15 cm ausgehoben und als Fundament eine Platte gegossen. Da die Seitenwände einen Sockel aus Feldsteinen erhalten sollen, haben wir die erste Schicht Steine direkt in den Beton gesetzt. | ![]() |
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Für die tragenden Wände habe ich vorhandene 17er Kalksandsteine verarbeitet. Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, das Wetter war typisches Novemberwetter.
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| Die Innenwände sind verputzt, jetzt folgen die Vorbereitungen für die nächste Decke. | ![]() |
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Hier seht Ihr mich schon bei den Arbeiten für den eigentlichen Ofen. Er besteht aus Schamotteplatten (50 * 37 cm, 6.5 cm Dicke). Jede Platte wiegt ca 40 kg und sie sollen die Wärme des Ofenfeuers einige Zeit speichern.
Auf die Decke habe ich zur Isolierung Ytong Gasbetonsteine gelegt. Sie schützen die Decke vor den hohen Temperaturen und verhindern vor allem den Wärmeverlust. Der Sand ist zwischengelagert - gut geschützt vor Regen. Später soll hier Brennholz gelagert werden. |
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Links und rechts sind bereits zur Stabilisierung die Isolierschichten angebracht Die Form des Ofens habe ich mit meinem Schwiegervater ausgedacht. Die unteren Schamotteplatten liegen quer und so ergibt sich eine Fäche von ca 60 * 120 cm Innenraum. Auf die schräg gestellten Schamotteplatten habe ich dann eine 50er Platte aufgelegt. Das Ganze ist mir feuerfestem Zement verbunden. Die äusseren Ytong Steine sind mit Lehm 'verschmiert'. |
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na ja, einigermassen gerade...
Zu sehen ist schon die zweite Platte auf dem Brennraum. Darauf wird später noch eine zusätzliche Dämmung aus Ytonsteinen (2 * 5 cm) in Lehm gelegt. |
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Im März 2011 geht es endlich weiter. Der Frost hat ein Ende und Susanne arbeitet an einem Sandstein in den sie die lippische Rose meisselt. Zum Geburtstag gab es ein etwas untypisches Geschenk für eine Frau: Ein Presslufthammer. Der leistet ihr jetzt sehr gute Dienste.
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| Ende Februar 2011: Das Wetter schien vielversprechend, die Sonne lockt und ich habe die Mühle angeworfen. Schon Mittag schneite es mir in die Speißkübel. |
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Anfang März 2011: Mein Freund Peter hat die Edelstahltür und den Schieber für den Verschluß des Schornsteines geliefert. Das Wetter läßt noch auf sich warten - Endlich schönes Wetter! Am Sonnabend 19.3. konnte ich den Schieber einsetzen, das unterste Rohr des Schornstein einfassen und den Ofen an der Rückseite isolieren. Der Plan, den Ofen mit einer Schicht Lehm einzufassen ist nicht aufgegangen. Der Lehm haftet nicht auf den Ytong Steinen. Ich mußte ihn abkratzen, hatte damit aber Material für die Isolierung und den Schornstein. Mein Schnürgerüst hat den Winter zwar überstanden, die Maße sind aber nicht mehr exakt. Etwas Feinjustage scheint angebracht.
'Dienstag, 22.März 2011: Ich konnte einen Tag frei machen und die Baustelle wieder herrichten. Bei bestem Wetter habe ich dann einige Schichten gemauert. Die Bögen auf dem ersten Bild waren beim ersten Versuch noch nicht gleichmäßig. Die äußeren Steine des Bogens sitzen noch falsch. Ich habe die Bögen wenig später noch einmal versucht und den Abstand mit Keilen fixiert. Bild folgt. |
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